„Herzlich willkommen zu unserem großen Finale. Heute schließen auch wir eine Weltmeisterschaft mit vielen Traumtoren ab.“ Der scheidende Schulleiter Tobias Fink und seiner Kolleginnen in der Schulleitung kamen aus dem WM-Bild gar nicht mehr raus bei der Abschlussfeier der Diakonie-Kollegs Hannover am Freitag in der Stephansstiftskirche.
Jana Kaufmann meinte zu den scheidenden 243 Schülerinnen und Schülern: „Ihr verlasst dieses Turnier mit Spielintelligenz“. Pflegeschulleiterin Britta Laing dankte den Lehrkräften für „Trainings- und Nachspielzeiten, Taktik-Reflektionen und Auswärtsspielen in den Praxis-Stellen“.
Die Schulleitung dankte den Hausmeistern als Greenkeepern und Teamköchin Ulla, den Sekretärinnen als Eventmanagerinnen, den Koordinatorinnen für die taktische Aufstellung und dem Beratungsteam aus Seelsorge und Sozialarbeit, „dass immer ein Auge auf das Wohlbefinden des Teams hatte“. Umgekehrt dankte Stundenplaner Malte Rumkamp Kapitän Tobias Fink, der nun mit einem Sabbatjahr in die „Auswechslung“ geht für „herzliche Kabinenansprachen, Überblick über das Spielgeschehen und zusätzliche Trainingszeiten“.
Die Fachbereichsleiterinnen Bianka Samek und Jana Meyer nannten Zahlen: 110 staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistent:innen, 56 staatlich anerkannte Erzieher:innen, 22 Pflegefachfrauen und -männer, 12 Pflegeassistent:innen und 43 Absolvent:innen der allgemeinen Fachhochschulreife haben Grund zum Feiern.
Die Klasse PA2 dankte den Lehrer:innen mit einem Gedicht. Von der FSP 2a sagte Leonie Christoph: „Wir konnten zu Beginn nicht wissen, wie sehr uns die Ausbildung verändern würde. Die wichtigste Lektion sei, dass „Kinder uns Vertrauen schenkten und Jugendliche uns herausforderten. Manchmal reicht es, da zu sein.“ Kathleen Busch ergänzte: „Die Ausbildung verändert, wie wir die Welt sehen“. Tugce Karahus: „Wenn wir eines gelernt haben: Wir haben alle die Fähigkeiten, das Leben eines anderen Menschen heller zu machen durch Geduld und dadurch das wir da sind.“
Für Musik sorgten Lehrer Michael Hulke am Saxophon mit Petra Brümmerstedt-Peita am Klavier und die schuleigene Rhythmusgruppe „Impuls 49“. Der „Schüler“ aus BFS II B Monju Paul Momuluh sang mit Gitarrenbegleitung zwei Stücke und erntete tosenden Applaus in der proppevollen Kirche. Mitschülerinnen seiner Klasse meinten: „Das wichtigste ist oft unsichtbar: Nervösität, Unsicherheit vor Prüfung, Erschöpfung, Zweifel. Entscheidend ist die Beziehung.“ Ein interreligiöses Gebet beschloss die Feierstunde mit den Worten „Amen Schalom Salam“. Bei dem Segenslied zog das Kollegium mit bunten Tüchern winkend aus.
